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Fluglärm und gesundheitliche Folgen

Nr. 1 Gesundheitliche Beeinträchtigungen generell


Nr. 2 Nachtfluglärm - Gesundheitliche folgen


Nr. 3 Gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Kindern


Nr. 4 Fluglärm - erhöhter Medikamentengebrauch


Nr. 5 Schadstoffbelastung durch Flugzeugabgase


Nr. 6 Radarstrahlung an Flughäfen


Nr. 7 Fuel Dumping Treibstoffablassen


Nr. 8 Belastung der Natur durch Flugzeugabgase

 

Presseauswahl

 

Stern 29.4.2014 - "An Lärm kann man sich nicht gewöhnen"

"Auch wenn das so mancher meint: An Lärm kann man sich nicht gewöhnen", betont Prof. Stefan Kääb, Leitender Oberarzt am Klinikum der Universität München. Bei Erwachsenen werde vor allem das Herz-Kreislauf-System, bei Kindern die Leistungsfähigkeit des Gehirns beeinflusst. Der Tag gegen Lärm am 30. April soll Bevölkerung und Entscheider stärker für das Problem sensibilisieren.

Zwar seien sowohl Autos als auch Flugzeuge in den vergangenen Jahren leiser geworden, sagt Prof. Rainer Guski, Umweltpsychologe an der Ruhr-Universität Bochum. "Das Aufkommen aber ist deutlich gewachsen." Das subjektive Empfinden von Menschen, dass ihre Umgebung lauter geworden sei, gehe oft auf dieses Mehr an Fahr- oder Flugzeugen zurück. "Es gibt weniger Pausen zwischen den Spitzen."

...Je länger ein Mensch in zu lauter Umgebung lebe, desto größer werde sein Risiko für gesundheitliche Probleme. Viele Betroffene und auch Mediziner hätten Lärm als mögliche Krankheitsursache noch nicht präsent. "Ein Arzt sollte auch fragen: Wo leben Sie, wie stark sind Sie Lärm ausgesetzt?"

Bei Kindern wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Auswirkungen von Dauerlärm auf die Hirnfunktion gezeigt. Eine Studie mit neun bis zehn Jahre alten Kindern aus europäischen Ländern wies darauf hin, dass sich deren Lernfähigkeit und Gedächtnisfunktion verschlechtern, wenn die Schulen in einem mit Fluglärm belasteten Gebiet liegen. "Bei lauter Umgebung bekommen Kinder nicht nur weniger mit, sie behalten auch weniger", heißt es in einer Information des Helmholtz Zentrums München.

...In der sogenannten Norah-Studie untersucht Guskis Team derzeit die Auswirkungen des Lärms von Flug-, Schienen- und Straßenverkehr auf die Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner. Fluglärm werde bei vergleichbarem Schallpegel immer als störender wahrgenommen, sagt er. Der gemittelte Dauerschallpegel sei oft keine geeignete Messgröße - vor allem für Schlafforscher. "Da ist er völlig uninteressant, es kommt nachts auf die einzelnen Lärmereignisse an.""

 

 

radioBerlin 88,8  09.04.2014 - "Gerade der Lärm in der Nacht ist der schädlichste"- Henning Thole von "Ärzte gegen Fluglärm" im Interview

"Die Berliner SPD sagt: "Wir wollen 0 bis 5 Uhr". Wie stehen Ihre Chancen auf die Politik in Ihrem Sinne einzuwirken?

Ich fürchte schlecht, weil die Politik sich in zwei Anhörungen gar nicht bewegt hat. Die Politik müsste auf die Argumente der Ärzte eingehen und sagen, wenn wir das berechnen mit dem Nachtflugverbot, müssen wir auch die Schadenskosten miteinberechnen, die an Gesundheitsschäden tatsächlich entstehen."

 

Pressemitteilung bundesweiter Arbeitskreis "Ärzte gegen Fluglärm" 20.1.2014 - Gesundheits-schutz muss Hauptbestandteil im Luftverkehrskonzept werden

"Die geforderte Diskussion der wirtschaftlichen Bedeutung der Luftverkehrswirtschaft muss Krankheitskosten und entstehende Wertminderungen an Wohnobjekten und letztlich den Verlust an Lebensqualität der Bürger berücksichtigen. Nur dann kann überhaupt Ansatzweise über finanzielle Effekte des Flugverkehrs diskutiert werden. Eine Betrachtung der Wirtschaftlichkeit ohne Berücksichtigung aller Kosten und Effekte wäre schlicht falsch."

  

Prof. Dr. med. Hans Behrbohm 2011 - Flugverkehr & Gesundheit - Gesundheitsschäden durch Fluglärm, Schadstoffe & Feinstaub, Einfluß auf Stadtklima und Ökosysteme

 

Pressemitteilung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm 7.10.2013 - Die Krankheitskosten des Nachtflugs in Köln/Bonn - Ergebnisse eines Gutachtens zu sozialen und ökonomischen Folgen nächtlichen Fluglärms im Umfeld des Flughafens Köln-Bonn 

"Nimmt man für die kommenden zehn Jahre ein vergleichbares Gewinn-Verlust-Verhältnis bei ansonsten ähnlichen Rahmenbedingungen an, dann würde jeder Gewinn des Flughafens in Höhe von 1 Million € erkauft werden durch:

  • ca. 7,8 Millionen Euro Krankheitskosten,
  • ca. 314 verlorene Lebensjahre,
  • ca. 106 Krankheitsfälle"

 

Wiesbadener Kurier 2.7.2013 - Neue Studie in Mainz: Nachtfluglärm kann Gefäßschäden verursachen

"Nächtlicher Fluglärm kann schon bei gesunden Menschen zu Gefäßschäden, vermehrten Stresshormonen sowie verminderter Schlafqualität führen – mit drastischen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Mainzer Uni-Medizin." Studie im Orginal (engl.)

 

FR-online 9.4.2013 - Flughafen Frankfurt Fluglärm „Das Ohr schläft nie“

"Wenn sie (Anm.:die Studie von Prof. Greiser) zutrifft, dann bezahlen die Anwohner des Frankfurter Flughafens die nächtlichen Flüge mit dem höchsten Preis: ihrem Leben und ihrer Gesundheit. Bis 2021 werde es hier als Folge nächtlichen Fluglärms 3400 vorzeitige Todesfälle und zusätzliche Krankheitskosten von 1,6 Milliarden Euro geben, so seine Schätzung."

 

Der Spiegel 12.2.2012 - Risiko aus der Luft
"Gefährden Behörden und der Frankfurter Flughafenbetreiber die Gesundheit der Anwohner? Sie sollen die Belastung durch Jet-Abgase verharmlost haben.


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E-Mail: buero@teltowgegenfluglaerm.de